Vorlesungsverzeichnis Studienabschnitt-II

Vorlesungen Wintersemester 2017/18
 Beginn: 16. Oktober 2017

 Dogmatik – Dozent: Prof. Dr. Christoph Binninger

 Sakramentenlehre:
Um das Werk des Heils zu verwirklichen, ‚ist Christus seiner Kirche immerdar gegenwärtig, besonders in den liturgischen Handlungen… Mit Recht gilt also die Liturgie als Vollzug des Priesteramts Christi; durch sinnenfällige Zeichen wird in ihr die Heiligung des Menschen bezeichnet und in je eigener Weise bewirkt…‘ (SC 7) Die Sakramente Christi vermitteln somit den Menschen das Heil: die Gemeinschaft mit Gott und allen Erlösten.
Die Vorlesung widmet sich in einem ersten Teil der allgemeinen Sakramentenlehre und in einem zweiten Teil stellt sie die sieben Sakramente in ihrer Heilsbedeutung (spezielle Sakramentenlehre) dar. (4 SWS)

Literatur:
HDG IV 1a und HDG IV 1b
KASPER, W., Zur Theologie der christlichen Ehe, Mainz 1976.
MUßNER, F., Der Jakobusbrief, Freiburg/Br. 19752.
RATZINGER, J., Opfer, Sakrament und Priestertum in der Entwicklung der Kirche, in: Catholica 26 (1972) 108-125.
KKD VII.
MÜLLER, G.L., Katholische Dogmatik, Freiburg/Br. 19983, 628-768.


Liturgiewissenschaft – Dozent: Dr. Sven Boenneke

 Liturgik III: Geschichte, Theologien und Vollzug der Feier der Eucharistie
Das dritte Semester der Liturgievorlesung behandelt die hl. Messe. Im Sinne vergleichender Liturgiewissenschaft werden zunächst Typen urkirchlicher Eucharistien, Strukturen altkirchlicher und aktueller Hochgebete sowie Akzentuierungen der Einsetzungsworte unterschiedlicher Riten erarbeitet. Dadurch werden theologische Grunddaten der Eucharistiefeier aus deren klassischen Vollzügen erschlossen, um „die Riten und Gebete dieses Mysteriums wohl zu verstehen“ (SC 48). Dies wird dann anhand der einzelnen Struktureinheiten der römischen Messe jeweils hinsichtlich ihres Bestandes, ihrer historischen Entwicklung und ihrer Bedeutung für einen adäquaten Vollzug konkretisiert. So will die Vorlesung mit hinführen zur Eucharistie als einem „Geheimnis, an das man glaubt, … das man feiert, … das man lebt“ (Papst Benedikt XVI.). (2 SWS)

 Literatur:
BENEDIKT XVI., Sacramentum Caritatis, VAS 177, Bonn 2007.
BRADSHAW P. F., The Search for the Origins of Christian Worship. Sources and Methods for the Study of Early Liturgy, London 20022.
BUGNINI A., Die Liturgiereform. 1948-1975. Zeugnis und Testament, Freiburg i. Br. 1988.
JOHANNES PAUL II, Ecclesia de Eucharistia, VAS 159, Bonn 220032.
JUNGMANN A., Messe im Gottesvolk. Ein nachkonziliarer Durchblick durch Missarum Sollemnia, Freiburg i. Br. 1970.
JUNGMANN A., Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe (2 Bde.), Wien 19492.
PLÖGER J. G. (Hg.), Gott feiern. Theologische Anregung und geistliche Vertiefung zur Feier von Messe und Stundengebet (FS Th. Schnitzler), Freiburg i. Br. 1980.


Moraltheologie – Dozent: Prof. Dr. Clemens Breuer

Ehe und Familie nach dem heiligen Papst Johannes Paul II. (1978-2005)
Karol Wojtyla/ Johannes Paul II. hat sich über Jahrzehnte mit moraltheologischen Themen im Allgemeinen und mit Ehe und Familie im Besonderen befasst. In der Vorlesung wird der Lebensweg dieses Papstes, der die Kirche über ein Vierteljahrhundert leitete, nachgezeichnet und sein wissenschaftliches Werk umrissen. Zahlreiche seiner Schriften befassen sich mit dem Begriff der Person sowie Ehe und Familie. Sein theologisches Denken hat in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Maßstäbe gesetzt, deren positives Fortwirken bis heute erkennbar ist. (1 SWS)

Literatur:
JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben „Familiaris consortio“ über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt von heute (= Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 33) Bonn 1981.
PAUL VI., Enzyklika „Humanae vitae“ über die rechte Ordnung der Weitergabe menschlichen Lebens (lateinisch – deutsch), Trier 1979 (das Dokument ist 1968 erschienen).
KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE, München 1993, S. 590-605 (Artikel 6: Das sechste Gebot).
PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE FAMILIE (Hg.), Lexikon Familie. Mehrdeutige und umstrittene Begriffe zu Familie, Leben und ethischen Fragen (redaktionelle Bearbeitung der deutschen Ausgabe von Hans Reis), Paderborn 2007.
SEKRETARIAT DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ (Hg.), Ehe und Familie – in guter Gesellschaft (= Die deutschen Bischöfe,  Nr. 61), Bonn 1999.
ANGENENDT A., Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum. Von den Anfängen bis heute, Münster 2015.
SEIFERT J., Johannes Paul II. über die Ehemoral. Seine Lehren und ihre Hintergründe in einer personalistischen Philosophie der menschlichen Sexualität, in: Internationale Katholische Zeitschrift „Communio“ 26 (1997) 44-65.
VODERHOLZER R. (Hg.), Zur Seelsorge wiederverheirateter Geschiedener. Dokumente, Kommentare und Studien der Glaubenskongregation. Mit einer Einführung von Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI., Würzburg 2014.


Moraltheologie (Seminar) – Dozent: Prof. Dr. Clemens Breuer

 Ehe und Familie in guter Gesellschaft?
Im Herbst 1998 verabschiedete die Deutsche Bischofskonferenz ein Wort der deutschen Bischöfe mit dem Titel „Ehe und Familie – in guter Gesellschaft“. Darin wird zu Beginn betont, dass Ehe und Familie zu den vordringlichsten Aufgabenfeldern in unserer Gesellschaft gehören. Neben vielen praktischen Problemen jedoch, so die  Bischöfe, gebe es heute „auch mehr oder minder theoretisch fundierte Umdeutungen von Ehe und  Familie“ (Vorwort).
Fast zwanzig Jahre später kann resümiert werden, dass Umdeutungen vielfach erfolgt bzw. weitergeführt wurden: In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Auffassungen über das Zusammenleben der Menschen deutlich gewandelt (die Einstellungen zu vor- und außerehelichem Zusammenleben, Ehescheidung, Wiederheirat, Homosexualität etc.). Dies hat unter anderem dazu geführt, dass im Sommer 2017 der Deutsche Bundestag die sogenannte „Ehe für alle“ beschlossen hat. Gleichgeschlechtliche Menschen können somit eine standesamtlich gültige Ehe schließen.
Aber auch innerkirchlich ist in den vergangenen Jahren viel über Ehe und Familie gesprochen und zum Teil heftig gestritten worden. Das Seminar soll Einblicke in die Geschichte von Ehe und Familie im christlichen und außerchristlichen Kontext geben und danach fragen, was Ehe und Familie im Kern ausmacht und was als unverzichtbare Bestandteile für Kirche und Gesellschaft beibehalten werden sollte. (2 SWS)

Literatur:
Literatur wie zur Vorlesung Moraltheologie (s.o.).


Kirchenrecht – Dozent: Prof. Dr. Christoph Ohly

1.) Einführung in das Kirchenrecht
Kirche und Recht stehen nicht selten in einem emotional begründeten Widerspruch. Was hat die Botschaft des Evangeliums mit dem Phänomen „Recht“ zu tun? Ist das Recht nicht vielmehr ein ungeliebter Hemmschuh jeder kirchlichen Seelsorge? Ausgehend von einer notwendig theologischen Grundlegung des Kirchenrechts gibt die Vorlesung einen Überblick über wesentliche Komponenten des Kirchenrechts, u.a. zur kirchlichen Rechtsgeschichte, zum Aufbau des kirchlichen Gesetzbuches (Codex Iuris Canonici) sowie zu den grundlegenden Rechtsinstrumenten, wie sie im Liber I des CIC/1983 (Allgemeine Normen) dargeboten und in der kirchlichen Praxis verwendet werden. (1 SWS)

Rechtsquellen:
Codex Iuris Canonici, Lat.-dt. Ausgabe, Kevelaer 82017 (= CIC/1983).
Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, Lat.-dt. Ausgabe, Paderborn 2000 (= CCEO).

Einstiegsliteratur:
AYMANS W., MOERSDORF K., Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici, Paderborn u.a. 131991 (Band I), 131997 (Band II), 132007 (Band III), 132013 (Band IV).
FRHR. V. CAMPENHAUSEN A., RIEDEL-SPANGENBERGER I., SEBOTT R. (Hg.), Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht, Bde. I-III, Paderborn u.a. 2000, 2002, 2004.
HAERING S., REES W, SCHMITZ H. (Hg.), Handbuch des katholischen Kirchenrechts (3. Aufl.), Regensburg 2015.
HAERING S., SCHMITZ H. (Hg.), Lexikon des Kirchenrechts, Freiburg-Basel-Wien 2004.
LUEDICKE K. (Hg.), Münsterischer Kommentar zum Codex Iuris Canonici unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Loseblattwerk, Essen 1985 ff.

Weiterführende Literatur:
Wird fortlaufend zu den Vorlesungen angegeben.

2.) Kirchliches Verfassungsrecht I
Das kirchliche Verfassungsrecht behandelt die rechtliche Struktur der Kirche. Dabei ist gemäß der ekklesiologischen Lehre des II. Vatikanischen Konzils nicht nur die innere Ausgestaltung der Kirche gemäß göttlicher Offenbarung in den Blick zu nehmen. Wesentlich gehört dazu auch das Grundverständnis der Katholischen Kirche im ökumenischen Zusammenhang der ganzen Christenheit. Im ersten Teil der sich über mehrere Semester erstreckenden Vorlesung werden zunächst die Grundlagen der kanonistischen Communio-Theologie, die einschlägigen Canones zur Grundstellung des Christgläubigen und zur Gesamtkirche sowie deren verfassungsrechtlich relevanten Organe behandelt. (1 SWS)

Rechtsquellen:
Codex Iuris Canonici, Lat.-dt. Ausgabe, Kevelaer 82017 (= CIC/1983)
Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, Lat.-dt. Ausgabe, Paderborn 2000 (= CCEO).

Einstiegsliteratur:
AYMANS W., MOERSDORF K., Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici, Paderborn u.a. 131997 (Band 2), besonders §§ 48-81.
FRHR. V. CAMPENHAUSEN A., RIEDEL-SPANGENBERGER I., SEBOTT R. (Hg.), Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht, Bde. I-III, Paderborn u.a. 2000, 2002, 2004.
HAERING S., REES W., SCHMITZ H. (Hg.), Handbuch des katholischen Kirchenrechts (3. Aufl.), Regensburg 2015. besonders §§ 15-25.
HAERING S., SCHMITZ H. (Hg.), Lexikon des Kirchenrechts, Freiburg-Basel-Wien 2004.
LUEDICKE K. (Hg.), Münsterischer Kommentar zum Codex Iuris Canonici unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Loseblattwerk, Essen 1985 ff.

Weiterführende Literatur:
Wird fortlaufend zu den Vorlesungen angegeben.


Religionspädagogik – Dozentin: Dr. Annemarie Piller

Religionspädagogik I: Grundlagen – zwischen Theologie, Psychologie und Pädagogik
Das Fach Religionspädagogik ist als Teilfach des Bereichs der praktischen Theologie neben seiner Ausrichtung auf die Religionslehrerausbildung auch verpflichtend für das Studium im Rahmen der Priesterausbildung, sofern auch hier der Religionsunterricht bzw. die Religionslehre – traditionell eng verwandt mit der klassischen Katechese – über die Schule hinaus einen eigenen Stellenwert innehat. Zur Erfüllung dieser Aufgabe ist die Religionspädagogik schon auf fachwissenschaftlicher Ebene interdisziplinär ausgelegt, mit den Schwerpunkten Theologie, Psychologie und Pädagogik, was für das Theologiestudium z.T. die fächerübergreifende Einblicknahme in andere Wissenschaften erfordert.
Die Vermittlung des Fachs Religionspädagogik im Rahmen des Studium Rudolphinum ist demzufolge zweigliedrig, verteilt auf zwei Semester mit je einer Vorlesung zu je zwei Wochenstunden: a) als Grundlegung/Einführung, b) als Aufbau- bzw. Vertiefung. Das bedeutet für das WS 2017/18 unter dem Titel Religionspädagogik I die Behandlung der Grundlagen bzw. der Einführung in das Fach entspr. a) – der Studienordnung folgend mit den Schwerpunkten „Grundfragen religiöser Erziehung“, „Entwicklungspsychologie“ sowie vorausblickend auf die allgemein pädagogischen Aspekte der „Pfarrkatechese“ (deren etablierte Bereiche „Jugendarbeit und Jugendpastoral“, d.h. in der Praxis: Kommunion- u. Firmvorbereitung, ferner Ministrantenarbeit, aber auch Tauf- u. Ehevorbereitung freilich schon in die Vertiefungsvorlesung des Folgesemesters gehören). (2 SWS)

Literatur:
BIESINGER A., Kinder nicht um Gott betrügen : Warum religiöse Erziehung so wichtig ist. 15. Aufl., überarb. Neuaufl. Freiburg i.Br. : Herder, 2012.
WICKI W., Entwicklungspsychologie. 2., aktual. u. erw. Aufl. München ; Basel : E. Reinhardt Verl., 2015 (UTB 3287).
SCHMITT K.-H., „Gemeindekatechese“. In: Lexikon für Theologie und Kirche [LthK]. Bd. 4, Freiburg i. Br. ; Basel etc. : Herder, 1995, Sp. 425f.


NT-Exegese – Dozent: Prof. Dr. Hans-Ulrich Weidemann

Die Urgemeinde – Die Anfänge der Kirche in Jerusalem und die Öffnung zu den Nichtjuden
Als „Urgemeinde“ im engeren Sinne bezeichnet man die Gruppierungen christusgläubiger Juden in Jerusalem. Deren wechselvolle Geschichte, die von den Osterereignissen bis in die Zeit vor dem zweiten jüdischen Aufstand (um 135 n. Chr.) reicht, steht im Zentrum der Vorlesung: ihre Anfänge und ihr Selbstverständnis als endzeitliche Heilsgemeinde in Israel, wichtige Personen(gruppen) und Führungsfiguren, ihre Verkündigung, ihre gottesdienstlichen Feiern, aber auch erste Konflikte und interne Fraktionsbildungen.
Zu einer Geschichte der Urgemeinde gehören aber auch die sog. hellenistischen Judenchristen in Jerusalem, in deren Kreisen wohl erste Distanzierungen zum Tempelkult vorgenommen wurden. Vermutlich waren es Angehörige dieser Gruppe, die außerhalb Jerusalems zum ersten Mal auch die Grenzen des Judentums überschritten und Nichtjuden als Gemeindemitglieder akzeptiert haben. Insbesondere in der Ekklesia von Antiochia wurde der theologische und organisatorische Nährboden der Missionsarbeit des Paulus (der mit seiner Kollekte immer das Band zur Jerusalemer Urgemeinde festhielt!), aber auch anderer Heidenmissionare bereitet. Beim sog. Apostelkonvent erzielten die Jerusalemer und die antiochenische Gemeinde noch eine grundlegende Übereinkunft, wie mit zum Glauben kommenden Heiden zu verfahren ist.
Die Geschichte der Urgemeinde ist Teil der Entwicklung einer ursprünglich innerjüdischen Reformbewegung hin zur zunehmenden heidenchristlichen Großkirche und damit Teil der „Trennung(en) der Wege“ von Frühjudentum und Frühchristentum. Auch diese parallel zur inneren Entwicklung des Judentums (v.a. zwischen 70 und 135 n. Chr.) verlaufenden Prozesse der Abgrenzung und der wechselseitigen Selbstfindung, der Trennungen und Interaktionen werden in die Darstellung der Geschichte des frühen Christentums einbezogen. (2 SWS)

Quellen:
Vor allem die Apostelgeschichte des Lukas und die Briefe des Apostels Paulus, außerdem die Kirchengeschichte des Eusebius (v.a. die Notizen Hegesipps) sowie das Werk des Flavius Josephus über den Jüdischen Krieg.

Literaturauswahl:
BOYARIN D., Border Lines. The Partition of Judaeo-Christianity, Philadelphia 2004 (dt. Übersetzung: Abgrenzungen. Die Aufspaltung des Judäo-Christentums [ANTZ 10], Verlag Institut Kirche und Judentum, Berlin 2009).
DUNN, J. D. G., Beginning from Jerusalem (Christianity in the Making Vol. 2), Grand Rapids 2009.
DUNN, J. D. G., Neither Jew Nor Greek. A Contested Identity (Christianity in the Making 3), Grand Rapids 2015.
FRANKENMÖLLE H., Frühjudentum und Urchristentum, Vorgeschichte-Verlauf-Auswirkungen, Stuttgart 2006.
KOCH D.-A., Geschichte des Urchristentums. Ein Lehrbuch, Göttingen 2013.
SCHNELLE U., Die ersten 100 Jahre des Christentums 30-130 n. Chr. (UTB), Göttingen 2015.
WEIDEMANN H.-U., Jesus ist der Herr. Vorbemerkungen zur Christologie der „Urgemeinde“, in: G. AUGUSTIN u.a. (Hg.), Mein Herr und mein Gott. Christus bekennen und verkünden (FS Walter Kardinal Kasper), Freiburg etc. 2013, 43-69.