Vorlesungsverzeichnis Studienabschnitt-II

Vorlesungen Sommersemester 2022      (Beginn: 25. April 2022)

Dogmatik
Dozent: Prof. Dr. Christoph Binninger

 De Trinitate

„Aus der Dreieinigkeitslehre, nach dem Buchstaben genommen, lässt sich schlechterdings nichts fürs Praktische machen, wenn man sie gleich zu verstehen glaubte, noch weniger aber, wenn man innewird, dass sie gar alle unsere Begriffe übersteigt. – Ob wir in der Gottheit drei oder zehn  Personen zu verehren haben, wird der Lehrling mit gleicher Leichtigkeit aufs Wort annehmen, weil er von einem Gott in mehreren Personen (Hypostasen) gar keinen Begriff hat, noch mehr aber, weil er aus dieser Verschiedenheit für seinen Lebenswandel gar keine verschiedene Regeln ziehen kann.“ (I. Kant, Der Streit der Fakultäten = WW (Weischedel) IX, Darmstadt 1971, 303 f.)
„Die ‚Revolution’ des Gottesbildes, die durch den Glauben an … den dreifaltigen Gott in der Menschheitsgeschichte eingesetzt hat, ist kaum zu ermessen. Sie hat sogar unser eigenes, christliches Bewusstsein noch nicht bis zum tiefsten Grund durchdrungen. Dass Gott ganz und gar Mitteilung, sich verströmendes Leben, dass er in sich geschlossene Seligkeit und lautere gegenseitige Hingabe ist, das dreht nicht nur das menschliche Bild von Gott um; es betrifft auch unser Selbstverständnis, unser Verständnis der Welt.“
(Kl. Hemmerle, Glauben – wie geht das?, Freiburg/ Br. 1978,147.)
Die Vorlesung möchte sich an das zentrale Geheimnis des Christentums, die Trinität, herantasten und die grundlegende Bedeutung für unsere christliche Existenz herausarbeiten. In einem I. Teil wird die biblisch-theologiegeschichtliche Entfaltung des trinitarischen Dogmas dargelegt. Im folgenden II. Teil soll die Theologie der Dreifaltigkeit systematisch entfaltet werden. (3 SWS)

Literatur:
GRESHAKE, G., Der dreieine Gott. Eine trinitarische Theologie, Freiburg/ Br. 1997.
KKD II.
Rahner, K., Der dreifaltige Gott als transzendenter Urgrund der Heilsgeschichte: MySal II, 317-404.
Augustinus, De Trinitate.

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Patrologie
Dozent: Prof. Dr. Christoph Binninger

Kirchenväter II
Die Zeit von Kaiser Konstantin d. Gr. bis zu Augustinus

Die sogenannte „konstantinische Wende“ (313) bildet einen tiefen Einschnitt im Leben der Kirche. Eine neue Epoche beginnt. Die „Kirche der Katakomben“ wird zur Staatskirche (396). Das 4. Jahrhundert bringt auch in der Theologie eine Vielzahl prägender Gestalten hervor: Athanasius, Hilarius von Poitiers, Basilius d. Gr., Gregor von Nazianz, Gregor von Nyssa, Cyrill von Jerusalem, Ambrosius u. a.
Eine in diesem Umfang bisher nicht erreichte systematische Reflexion über grundlegende theologische Fragen (z. B. Identität Jesu Christi, Trinität usw.) setzt ein. Ihre Frucht bilden die ersten großen Konzilien der Kirche. (2 SWS)

Literatur:
Altaner, B. / Stuiber, A., Patrologie. Leben, Schriften und Lehre der Kirchenväter. Freiburg/ Br. 1978.
Drobner, H., Lehrbuch der Patrologie, Freiburg/ Br. 1994.
Friedrowicz, M. Theologie der Kirchenväter. Grundlagen frühchristlicher Glaubensreflexion, Freiburg/ Br. 2007.
Friedrowicz, M., Apologie im frühen Christentum. Die Kontroverse um den christlichen Wahrheitsanspruch in den ersten Jahrhunderten, Paderborn ³2000.
Primärquellen:
Fontes christiani
BKV²

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Moraltheologie
Dozent: Prof. Dr. Clemens Breuer

Nicht für Studenten, die im WS 2019/2020
den II. Studienabschnitt begonnen haben/ im 10. Semester sind!

Spezielle Moraltheologie: bioethische Fragestellungen (I)

Seit mehreren Jahrzehnten stellen uns die biomedizinischen Erkenntnisse mit ihren zahlreichen neuen Anwendungsfeldern vor ethische und moralische Herausforderungen, die in vorangegangenen Zeiten nicht oder allenfalls am Rande thematisiert und einer Antwort zugeführt werden brauchten. Das – im Vergleich zu heute – große Maß an „Nicht-Wissen“ früherer Generationen im Bereich der Biomedizin äußerte sich nicht zuletzt dadurch, dass die Menschen in der Regel Behinderung, Krankheit und Tod als unvermeidbares Schicksal hinnahmen, das dem göttlichen Willen entsprach.
In der Vorlesung werden zunächst grundlegende Begriffe der bioethischen Auseinandersetzung aufgegriffen und erläutert. Unterschiede und Gemeinsamkeiten einer säkularen Bioethik und einer theologischen Lebensethik werden angesprochen. Neben der Frage nach dem Tötungsverbot (im Generellen, wie in Bezug auf Abtreibung und Euthanasie), werden die Sexualität des Menschen, reproduktionsmedizinische Techniken, gentechnologische Möglichkeiten und die Organtransplantation thematisiert. (3,5 SWS)

 Literatur:
Enzyklika „Evangelium vitae“ von Papst Johannes Paul II. über den Wert und die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens (= Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 120), Bonn 1995.
Enzyklika „Humanae vitae“ über die rechte Ordnung der Weitergabe menschlichen Lebens (= Nachkonziliare Dokumentation, Bd. 14), Trier 4. Auflage 1979 (1. Auflage 1968).
Instruktion der Kongregation für die Glaubenslehre über die Achtung vor dem beginnenden menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung. Antworten auf einige aktuelle Fragen (= Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 74), Bonn 1987.
Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland/ Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hg.): Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe. Eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen (= Gemeinsame Texte, Nr. 17), Hannover/Bonn 2003.
Lexikon der Bioethik, Bd. 1-3 (hg. von Wilhelm Korff u.a.), Gütersloh 2000.
Lexikon der christlichen Ethik (auf der Grundlage des Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage; hg. von Gerfried W. Hunold), Bd. 1-2, Freiburg/Br. 2003.
BREUER, Clemens, Person von Anfang an? Der Mensch aus der Retorte und die Frage nach dem Beginn des menschlichen Lebens, Paderborn 2. Auflage 2003.
GRAF, Roland, Klonen: Prüfstein für die ethischen Prinzipien zum Schutz der Menschenwürde, St. Ottilien 2003.
SCHOCKENHOFF, Eberhard, Ethik des Lebens. Grundlagen und neue Herausforderungen, Freiburg/Br. u.a. 2009.

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AT-Exegese
Dozent: Prof. Dr. Oliver Dyma

 Das Zwölfprophetenbuch

Das wortgewaltige Eintreten von Amos gegen soziale Ungerechtigkeit, die Flucht Jonas vor seiner Aufgabe, die mit der Wiedererrichtung des Tempels verbundenen Hoffnungen, die apokalyptischen Visionen des Sacharjabuches – im Korpus der sog. kleinen Propheten sind Texte versammelt, die in einem Zeitraum von rund 500 Jahren entstanden sind. Neben der Kritik an sozialen wie politischen und kultischen Zuständen der jeweiligen Zeit lesen wir von Zukunftserwartungen wie dem furchtbaren JHWH-Tag oder dem erhofften Friedenskönig, die wie die Ankündigung der Wiederkunft des Elija im Neuen Testament rezipiert werden. Die einzelnen Schriften sind zu einer Einheit, dem Zwölfprophetenbuch (Dodekapropheton), zusammengestellt.
Die Prophetenforschung der letzten Jahre hat Abstand genommen von der Untersuchung der historischen Prophetengestalten und sich mehr um die literarische Gestalt der Prophetenbücher sowie die übergreifenden Strukturen des Zwölfprophetenbuches bemüht.
Wir erarbeiten uns einzelne Bücher und wichtige Einzeltexte und untersuchen übergreifende Strukturen und Themen des Gesamtwerkes.(3 SWS)

Literatur:
Für einen ersten Überblick:
Schart, Aaron, Zwölfprophetenbuch, wibilex 2007:
https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/35634/.
Ders., Das Zwölfprophetenbuch als redaktionelle Großeinheit: ThLZ 133 (2008) 227–246.

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AT-Exegese (Seminar)
Dozent: Prof. Dr. Oliver Dyma

Psalmen

Die Psalmen sind uns aus Liturgie und persönlichem Gebet vertraut. Mit Ihnen bringen noch heute Menschen ihre Anliegen, ihre Bitten, ihre Klagen, aber auch ihren Dank und ihr Lob vor Gott. Sie sprechen uns noch heute mit ihrer existentiellen Sprache an und können zur Grundlage eigener Spiritualität werden. Auf der anderen Seite sind Psalmen uns fremd. Sie enthalten anstößige Bilder und uns unangenehme Aussagen wie etwa die sog. Feind- oder Fluch-Psalmen. Eine reiche Fülle von Themen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen ist in den Psalmen enthalten: Schöpfungstheologie, Königstheologie, Reflexionen über die Tora, JHWH-Königspsalmen, Psalmen für die Feste Israels … Wir wollen im Seminar mit verschiedenen Psalmen einen Querschnitt durch das Psalmenbuch legen. Die genaue Textauswahl hängt auch vom Interesse der Teilnehmer ab. Wir werfen aber auch einen Blick auf die Gesamtstruktur und die Entstehungsgeschichte des Psalters und seiner Teilsammlungen. (2 SWS)

Literatur:
Gerstenberger, Erhard S.: Arbeitsbuch Psalmen, Stuttgart 2015.
Hossfeld, Frank-Lothar – Bremer, Johannes: Trägerkreise in den Psalmen (Bonner Biblische Beiträge 178), Göttingen 2017.
Janowski, Bernd: Konfliktgespräche mit Gott. Eine Anthropologie der Psalmen, Neukirchen-Vluyn, 4. Aufl. 2013.
Schnocks, Johannes: Psalmen (utb 3473), Stuttgart 2014.
Weber, Beat: Werkbuch Psalmen I+II, Stuttgart 22016; II, III, Stuttgart 2010.
Zenger, Erich – Hossfeld, Frank-Lothar: Psalmen (Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament), 2007 und 2008.
Zenger, Erich: Psalmen. Auslegungen in zwei Bänden, Freiburg u.a. 2011.

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Pastoraltheologie
Dozent: Prof. Dr. Veit Neumann

Gottes reale Heilszeichen – Zugang zu einem angemessenen Verständnis der Sakramente heute

Das Glaubenswissen in der Pfarrei hat abgenommen. Das sakramentale Leben junger Menschen findet weniger Unterstützung als in vergangenen Zeiten, in denen die Teilhabe  an den Sakramenten selbstverständlich war. Welche Zugänge zum Verständnis für das Wesen der Sakramente gibt es, die auf diese Befunde reagieren können oder, die über das Bisherige hinausgehen?
Untersucht werden in dieser Hinsicht die Sakramente der Taufe, der Eucharistie, der Buße, der Firmung und insbesondere – angesichts neuer Herausforderungen – der Ehe. (2 SWS)

Literatur:
EMEIS D., Zwischen Ausverkauf und Rigorismus. Zur Krise der Sakamentenpastoral, Freiburg et al. 1992.
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Sakramentenpastoral im Wandel. Überlegungen zur gegenwärtigen Praxis der Feier der Sakramente – am Beispiel von Taufe, Erstkommunion und Firmung, Bonn 1993.
WAHL H., Lebenszeichen von Gott – für uns. Analysen und Impulse für eine zeitgemäße Sakramentenpastoral, Münster et al. 2008.
WOLLBOLD A., Taufe – Firmung – Eucharistie – Trauung. Grundlagen und Gestaltung der Sakramentenpastoral, Regensburg 2020.

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Kirchenrecht (Seminar)
Dozent: Prof. Dr. Yves Kingata

Aktuelles Thema aus der Kanonistik: Synode – Weltsynode – Synodaler Weg in Deutschland

Bischofsversammlungen zählen zum obersten Organ der Kirche, das seit der Antike Glaubensstreitigkeiten in unterschiedlichen Synoden entscheiden und die oberste gesetzgebende, verwaltende sowie richterliche Gewalt in der Kirche beanspruchen konnte. Seit der Veröffentlichung des CIC/1983 sind die Synoden zu neuem Leben erwacht. Im Mittelpunkt stehen nach wie vor die Fragen um Leitung, Vollmacht, Ämter und Dienste in der Kirche. Damit verbunden hat Papst Franziskus 2021 die MP Antiquum ministerium und Spiritus Domini promulgiert, die den laikalen Dienst in den Mittelpunkt stellen. Daher befasst sich diese Vorlesung mit der Bedeutung der Synode in der Kirche, grenzt sie vom Synodalen Weg in Deutschland sowie von der vom Apostolischen Stuhl aufgerufenen Weltsynode ab und beleuchtet schwerpunktmäßig die Fragen um Dienste, Ämter, Leitung und Vollmacht in der katholischen Kirche. (2 SWS)

 Literatur:
HdbKathKR, 3. Aufl. 2015.
AYMANS, W., MOERSDORF K., Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des CIC, II, Paderborn u.a. 1997.
Münsterischer Kommentar zum CIC, Essen 1984 ff. (Loseblatt), cc. 330–348; 439–446; 460–468.
MECKEL T., PULTE M. (Hg.), Leitung, Vollmacht, Ämter und Dienste. Zwischen römischer Reform und teilkirchlichen Initiativen, Münster 2021. 

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NT-Exegese Dozent:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Weidemann

Zeichen und Wort. Die Semeia-Erzählungen im Johannesevangelium
Nicht umsonst gilt das vierte Evangelium in der Alten Kirche als das „geistige Evangelium“ (euaggelion pneumatikon, so Clemens von Alexandrien): Sein hohes Reflexionsniveau und seine tiefe Durchdringung von Person und Werk Jesu Christi, seine christologischen und pneumatologischen Grundeinsichten, seine literarische Meisterschaft und seine Kunst, elementare Grundaussagen des Glaubens „besonders gut formuliert zu haben“ (J. Becker), bestätigen dies in jedem Kapitel. Dies betrifft insbesondere die Erzählungen der Wunder Jesu. Aus den spektakulären „Machttaten“, mit denen der synoptische Jesus exemplarisch die Gottesherrschaft aufrichtet, sind hier hochsymbolische „Zeichen“ Jesu geworden, die die den Lesern des Evangeliums das göttliche Wesen Jesu und sein lebenschaffendes Wirken erschließen.
Gerade bei diesem hochtheologischen Buch sind aber noch deutliche Spuren seiner Entstehungssituation zu erkennen. Dies ist kein Zufall, denn die erzählte Geschichte Jesu Christi wird überblendet mit der Situation seines Trägerkreises, das Buch ist also geprägt vom „Ineinander von Vita Jesu und eigener kirchlicher Erfahrung“ (M. Theobald): So ist im Unterschied zu den Synoptikern gerade im Kontext einer „Zeichen“-Erzählung vom „Synagogenausschluss“ jener Juden zu lesen, die an Jesus glauben (9,22; vgl. 12,46; 16,1–4), zugleich ist abschätzig von „glaubenden Juden“ die Rede, die „aus Furcht“ im Synagogenverband verbleiben wollen. In den „Zeichen“ soll den Adressaten also Jesu Herrlichkeit erschlossen werden, aber auch das Schicksal derer verarbeitet werden, die wie der Blindgeborene aufgrund eben dieses Glaubens „hinausgeworfen“ werden.
In der Vorlesung werden die sieben johanneischen „Zeichen“ aus der ersten Hälfte des Evangeliums ausgelegt, indem ihre literarische Struktur und ihr christologischer Diskurs nachgezeichnet und mit der noch erkennbaren historischen Situation seines Trägerkreises und seinen zeitgeschichtlichen Denkvoraussetzungen in Beziehung gesetzt werden. (2 SWS)

Literatur (Auswahl):
BECKER J., Johanneisches Christentum. Seine Geschichte und Theologie im Überblick, Tübingen 2006.
BEUTLER J., Das Johannesevangelium. Kommentar, Freiburg u.a. 2013.
BULTMANN R., Das Evangelium des Johannes (KEK 2), Göttingen (21. Aufl.) 1986.
DIETZFELBINGER C., Das Evangelium nach Johannes I–II (ZBK 4,1/2), Zürich 2001.
POPLUTZ, U., Die johanneischen semeia und ihre Funktion im Plot des vierten Evangeliums, in: Dies./ J. Frey (Hg.), Erzählung und Briefe im johanneischen Kreis (WUNT II/420), Tübingen 2016, 1-24.
SCHNACKENBURG R., Das Johannesevangelium I-IV (HThK 4/1-4), Freiburg etc. 51981.1984.41985.51986.
SCHENKE L., Johannes. Kommentar (Kommentare zu den Evangelien), Düsseldorf 1998.
SCHWANK B., Evangelium nach Johannes. Erläutert für die Praxis, St. Ottilien 32007.
THEOBALD  M., Das Evangelium nach Johannes I (RNT), Regensburg 2009.
THYEN H., Das Johannesevangelium (HNT 6), Tübingen 22015.
WELCK C., Erzählte Zeichen. Die Wundergeschichten des Johannesevangeliums literarisch untersucht. Mit einem Ausblick auf Joh 21 (WUNT 2/69), Tübingen 1994.
WILCKENS U., Das Evangelium nach Johannes (NTD 4), Göttingen 1998.
ZEILINGER F., Die sieben Zeichenhandlungen Jesu im Johannesevangelium, Stuttgart 2011.
ZIMMERMANN R. (Hg.), Kompendium der frühchristlichen Wundererzählungen, Gütersloh 2013.
ZUMSTEIN J., Das Johannesevangelium (KEK 2), Göttingen 2016.